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Warum Blumen zu einem Technikvermieter passen

fonlos · Kooperation als markenkonsistenter Zusatznutzen

Die Entscheidung für einen Technikvermieter fällt über Kostenvergleich, Laufzeiten und Konditionen – ein sachlicher Vorgang, in dem sich Anbieter kaum unterscheiden. Aus dem Markenwert Service heraus entstand eine Kooperation, die diesen Wert im Alltag der Kunden erlebbar macht und die Marke mit Ästhetik und Aufmerksamkeit verbindet.

Ausgangslage

Home Office und Remote Work haben die Frage aufgeworfen, wofür ein Büro überhaupt da ist. Viele Unternehmen brauchen ihre Teams dennoch regelmäßig vor Ort, um gemeinsam zu arbeiten. Arbeitsplätze, an denen Mitarbeiter das gern tun, sind dabei ein wirksames Mittel – und die Ausstattung dieser Arbeitsplätze ist ein wachsender Anwendungsfall der Technikmiete. Damit rückt eine Frage in den Vordergrund, die über Technik hinausgeht: wie sich ein Büro anfühlt.

Für Geschäftskunden bleibt die Auswahl des Vermieters dennoch eine Rechenaufgabe. Wer sich hier abheben will, landet schnell beim Preis.

Strategische Frage

Wenn Angebote sich in Leistung und Preis kaum unterscheiden, verlagert sich der Wettbewerb auf Rabatte. Die Frage war, wie stattdessen ein Grund entsteht, sich für einen bestimmten Anbieter zu entscheiden – und zwar einer, der zur Marke gehört und nicht als Zugabe wirkt.

Meine Rolle

Entwicklung der Maßnahme und Akquise des Kooperationspartners, dazu die prozessuale Umsetzung im Unternehmen mit Dokumentation, CRM-Vorlagen und Abläufen sowie die Einweisung der Mitarbeiter und die kommunikative Begleitung.

Analyse & Entscheidung

Der Markenwert Service liefert einen brauchbaren Prüfstein: Was ein Kunde zusätzlich erhält, muss auf dasselbe Ziel einzahlen wie das Kernangebot. Ein Preisnachlass tut das nicht, er entwertet nur die Leistung.

Der eigentliche Zweck der gemieteten Bürotechnik ist ein Arbeitsplatz, an dem Menschen gern arbeiten. Blumen zahlen auf genau dieses Ziel ein, mit anderen Mitteln. Damit war die Verbindung inhaltlich begründet und nicht bloß ein hübscher Einfall.

Für den Blumenpartner ergab sich derselbe Nutzen in die Gegenrichtung: Zugang zu Büros, die gerade neu eingerichtet werden – ein Moment, in dem die Entscheidung für ein Abonnement naheliegt. Beide Seiten sprechen dieselben Kunden zur selben Gelegenheit an.

Blumenabo bei fonlos neo
neo.fonlos.de/blumenabo

Umsetzung

Als Partner konnten zunächst Zinnober und Lia Blumenkind gewonnen werden, später wechselte die Kooperation zu Blume2000. Geschäftskunden erhielten drei Monate lang Blumen für ihr Büro als Teil der Aktion. Intern entstanden Ablauf, Dokumentation und CRM-Vorlagen, dazu die Einweisung der Mitarbeiter, damit die Leistung im Alltag zuverlässig ankommt.

Kommuniziert wurde die Aktion über eine eigene Landingpage und einen Blogbeitrag. An den Anfrage-Touchpoints wiesen Aktionsgrafiken auf das Angebot hin und gaben damit einen zusätzlichen Anlass, ein Mietangebot einzuholen.

Ergebnis

Entstanden ist ein Grund, sich für fonlos zu entscheiden, der ohne Preisnachlass auskommt, den Markenwert Service konkret erlebbar macht und die Kundenbindung stärkt. Der Partner erreichte im Gegenzug eine Zielgruppe im richtigen Moment.

Der Fall zeigt im Kleinen, wie ich Marke als Entscheidungssystem nutze. Die Frage, ob eine Idee passt, lässt sich beantworten, wenn klar ist, wofür ein Unternehmen steht. Aus einem Markenwert wird so ein Auswahlkriterium – und aus einer Kooperation ein Angebot, das nur dieser Anbieter glaubwürdig machen kann.

Ergebnisse im Überblick

Zusatzservice ohne Preisnachlass
Drei Monate Blumenlieferung als Aktionsleistung
Zwei Geschäftsmodelle mit gemeinsamem Nutzen verbunden